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Mobbing in der Schule

Zu den sehr unerfreulichen, sehr belastenden Erfahrungen, die Schülerinnen und Schüler in der Schule machen können, gehört das Mobbing bzw. das Cybermobbing. Dagegen muss man sich wehren, keinesfalls darf man sich den Tätern als Opfer zeigen. Welche rechtlichen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wird hier dargestellt.

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Mobbingopfer

Wer auf seine Schulzeit zurückblickt, hat meist die schönen Erlebnisse vor Augen. Dabei gab es natürlich im Leben vieler Schüler auch einige weniger schöne Ereignisse. Auch all diejenigen, die aktuell die Schule besuchen, sind nicht davor geschützt, unerfreuliche Erfahrungen zu machen. Das gilt zum Beispiel für Schülerinnen und Schüler, die Mobbing in der Schule erleben bzw. erleiden müssen. Solche Mobbingmaßnahmen waren immer schon unerfreulich, sie sind heute, wenn das Mobbing in der Schule über das Internet erfolgt, sogenanntes Cybermobbing, für Schülerinnen und Schüler in der Regel äußerst belastend. Wer sich Mobbingmaßnahmen ausgesetzt sieht, kann schnell die Lust auf den Besuch der Schule, auf den Kontakt mit Mitschülern verlieren, kann das Vertrauen in die Institution Schule und die dort tätigen Lehrer verlieren, konkret dann, wenn von Schule und Lehrern keine Hilfe kommt. Die Gesundheit kann schließlich leiden.

Jede Schülerin und jeder Schüler, der sich Mobbing in der Schule ausgesetzt sieht, hat einen Anspruch gegen die Schule, dass diese gegen den das Mobbing ausführenden Schüler einschreitet mit dem Ziel, dass dieses intolerable Verhalten künftig unterbleibt. Ganz wichtig ist als erstes, dass sich betroffene Schülerinnen und Schüler ihren Eltern anvertrauen, damit diese mit der Schule und den Lehrern in Kontakt treten können. Die Schule muss gegen den Täter bzw. die Täterin vorgehen, also den mobbenden Schüler. Immer wieder ist aber zu beobachten, dass die Schulen stattdessen den unter Mobbing leidenden Schülern empfehlen, doch die Schule zu wechseln. Das ist falsch. Wer sich einer solchen Situation ausgesetzt sieht und keinen Schutz von der Schule und den Lehrern erfährt, kann sich an Herrn Rechtsanwalt Sion wenden, der dann mit dem Anspruch gegen die Schule auf Ergreifen von Maßnahmen, die das Mobben beenden, tätig wird. Der Schule stehen dafür Ordnungsmaßnahmen zur Verfügung.
Das Ziel muss sein, das Cybermobbing und damit die Zeit des Leidens für die Betroffene bzw. den Betroffenen schnellstmöglich zu beenden. Damit das effektiv geschehen kann, müssen Nachrichten und Emails, die beleidigenden oder bedrohenden Inhalt haben, gespeichert und ausgedruckt werden. Auch mittels Screenshots sollten diffamierende Einträge dokumentiert werden.

Wer Twitter, Whatsapp, Facebook, Instagram oder ein anderes soziales Netzwerk, aber auch youtube.de dafür nutzt, über eine Mitschülerin oder Mitschüler, deren oder dessen Eltern, aber auch über Lehrer Unwahres oder unvorteilhafte Fotos bzw. Videos zu verbreiten, um diejenige oder denjenigen lächerlich zu machen und bloßzustellen, wer sogar jemanden bedroht, muss sich darüber im Klaren sein, dass dieses Verhalten strafrechtlich relevant sein kann, in Betracht kommen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen, Beleidigung, üble Nachrede und Verleumdung genauso wie Körperverletzung, Nötigung und Bedrohung. Polizei und Staatsanwaltschaft können regelmäßig den Täter bzw. die Täterin ermitteln, die Bestrafung durch das Gericht kann massiv ausfallen. Strafanzeigen und Strafanträge sollten in der Regel gestellt werden, der Täterin oder die Täterin muss so zur Verantwortung gezogen werden.

Damit aber nicht genug. Gegen den Täter bzw. die Täterin kann man auch zivilrechtlich vorgehen, so auf Unterlassung, auf Widerruf und ggf. auch auf Schmerzensgeld. Immer sollte man auch daran denken, vom Betreiber der Internetseite die Löschung des Postings, des Fotos oder Videos zu verlangen.

Rechtsanwalt Jörg Sion

Lage und Erreichbarkeit der Kanzlei

Im Zweifel ist es sicher sinnvoll, kurzfristig rechtlichen Rat einzuholen, wenden Sie sich per E-Mail an Herrn Rechtsanwalt Sion oder rufen Sie in der Kanzlei an.

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